Echtzeit Ölsensor - Messystem das vier Ölqualität-Messmethoden kombiniert
 
   
   
 

 


Betriebssicherheit & Betriebskostenreduktion für BHKWs

  • Der Ölsensor überwacht die Motoröl-Qualität (Ölalterung) in Echtzeit
  • „4in1“ - Sensor misst relative Dielektrizitätskonstante, Viskosität,
    spezifische Leitfähigkeit und Temperatur
  • Ausgabe der Messergebnisse auf die SPS-Anlagensteuerung, Display bzw. auf Ampelanzeige oder Anlagensteuerung

Besonders die Veränderung der Viskosität des Schmierstoffes ist von grundlegender Bedeutung.
Durch die gleichzeitige Erfassung weiterer Betriebsgrößen wird zudem eine Aussage über die chemischen Veränderung im  Schmierstoff möglich. Erst die Kombination dieser Messgrößen ermöglicht eine Aussage über die Leistungsreserve des Schmierstoffes.

Wichtige quantifizierbare Merkmale der Schmierstoffalterung:

  1. Veränderung der Fließfähigkeit (Viskosität)
  2. Zunahme unlöslicher fester Verunreingungen inklusive metallischer Bestandteile
  3. Veränderung des Neutralisationsvermögens (Total Base Number TBN bzw. Total Acid Number TAN
  4. Veränderung elektrischer und dieelktrischer Kennwerte (rel. Dieletrizitätskonstante DK, elektrische Leitfähigkeit)

Präsentation zum Ölsensor

Datenblatt zum Ölsensor

Deutscher Ölsensor-Prospekt


Deutsche Bedienungsanleitung zum Ölsensor

English Brochure
English Oilsensor Manual


Film zur Aktivierung des Sensors => auf YouTube


Bedienungsanleitung zum PC-Programm

Download des kompletten Softwarepaktes für den Sensor
=> Zugangsdaten beantragen unter: info@a-b-o-umweltservice.com

Treiber-Download zum Anschließen der Ölsenor-"Black-Box" über USB an einen PC

Messergebnisse des Sensors im Vergleich mit Analyseergebnissen aus dem Labor

Tipp!
Ideal lässt sich der Sensor kombinieren mit Systemen der Firma Energietechnik Stüber
(Ölniveauregler - Automatische Nachfüllsysteme - Automatitierter Ölwechsel)

Bilder zum Einbau des Sensors:


Einbaumöglichkeit am Zulaufschlauch zum Plattenwärmetauscher der Motorölkühlung



Ampel der Steuerungselektronik des Ölsensors zeigt "rot"
und damit den erforderlichen Ölwechsel an

Einbaumöglichkeit mit Nebenstromfilter



Weitere Erklärungen zu den Messung die der Sensor durchführt:

VISKOSITÄT (Visk.)

Die Viskosität wird in mPas gemessen:
Viskosität = Zähigkeit der Flüssigkeit (Wasser = niedrige Viskosität, Honig = hohe Viskosität)
=> Die Zähigkeit von Ölen steigt mit zunehmender Nutzungsdauer infolge
Partikeleintrag u. infolge der hohen Temperatureinwirkung (Kochen des Öles Oxydation)
=>> Ausnahme: Es gelangt entweder Wasser oder auch Kraftstoff ins Öl, dann hat das eine deutliche Abnahme der Viskosität zur Folge.

Wie messen wir die Viskositätswerte?
Unser Sensor aus Glas wird zu Schwingungen angeregt und vom Öl umströmt.
=> Je niedriger die Viskosität des Öles desto höher ist seine Schwingfrequenz und auch die Amplitude dieser Schwingung
=> Je höher die Viskosität des Öles desto niedriger ist seine Schwingfrequenz und auch die Amplitude der Schwingung.
Wir messen also a) die Schwingfrequenz des Glaszylinders und b) auch die Amplitude dieser Schwingung.
Das Schwingverhalten des Sensors liefert dann direkt ein Maß für die Viskosität des umgebenden Fluides.

Worauf lässt dieser Wert schließen?
[Erste wichtige Stoffgröße für die Bewertung der Ölqualität und auch für den evtl. sich abzeichnenden Schadensfall (Wassereintrag, Visk.-Zunahme als Funktion der Alterung -->siehe Anmerkung oben).

DIELKTRIZITÄT (Rel. DK)

Die Dielektrizität wir in e/e0 gemessen
Das Dielektrikum (DK) ist eine dimensionslose Zahl; es beschreibt den Einfluß des betreffenden Mediums in einem elektrischen Feld. Bezugsgröße ist hierbei Vakuum bzw. Luft mit dem DK=1,0. Beim Öl liegt der
entsprechende Wert bei ca. 2,3 während Wasser einen Wert von DK=80 aufweist !!
Je höher das Dielektrikum eines Mediums desto stärker kann es die Feldlinien bündeln.

Wie messen wir diesen Wert?
Der Glaszylinder hat an seinem Umfang 2 Elektrodenpaare zwischen denen sich das Öl befindet. Es wird mithin die Kapazität (=Bündelung der Feldlinien) gemessen.

Worauf lässt dieser Wert schließen?
Zweiter wichtiger Wert für die Bewertung der Ölqualität.Das Frischöl hat einen DK-Wert von ca. 2,3.
Mit zunehmender Ölalterung kommt es zu einem Partikeleintrag und zumb Eintrag unverbrannter Rückstände.
Dies führt zu einem kontinuierlichen Anstieg des DK-Wertes mit zunehmender Ölnutzungsdauer (typisch: DK=2,3 --> DK=2,8). Nimmt das DK hingegen extrem schnell einen sehr großen Wert an kann von einem Wassereintrag ins Schmieröl ausgegangen werden (=> Schadensprävention etc.)

ELEKTRISCHER WIDERSTAND (Leitf.)

Der Elektrische Wiederstand wir in nS/m gemessen
Frischöl ist ein hinreichend idealer Isolator, d.h. es kommt bei angelegter elektrischer Spannung kein Stromfluß zustande.
Hingegen ist Wasser ein sehr guter elektrischer Leiter.

Wie messen wir diesen Wert?
[Wie bereits oben ausgeführt sind auf der Oberfläche des Glaszylinders zwei Elektrodenpaare angeordnet. An diese Elektroden wird nun eine definierte Spannung angelegt und es wird der sich einstellende Stromfluß
zwischen den Elektrodenpaaren gemessen. Beim Frischöl ist praktisch kein Stromfluß vorhanden.

Worauf lässt dieser Wert schließen?
Dritter wichtiger Wert für die Bewertung der Ölqualität. Frischöl ist praktisch ein idealer Isolator, d.h. das Frischöl besitzt keine elektrische Leitfähigkeit. Infolge des Verbrennungsvorgangs gelangen nun aber sauere Gase ins Motoröl,
d.h. mit zunehmender Ölalterung geht auch eine zunehmende Versäuerung des Öles einher. Dies bedeutet aber: je höher die elektrische Leitfähigkeit, desto mehr der gefährlichen Säurereste sind im Öl enthalten. Dieser Wert der elektr. Leitfähigkeit steht in direkter Beziehung zu der im Labor bestimmten Säurezahl. Nimmt die elektr. leitf. hingegen extrem schnell einen sehr großen Wert an kann von einem Wassereintrag ins Schmieröl ausgegangen werden (=> Schadensprävention etc.)

Erklärung zu diesem Messwert
Wenn wir im Zusammenhang mit Flüssigkeiten von elektrischem Widerstand oder von der elektrischen Leitfähigkeit reden, so ist stets entweder der spezifische (!) elektrische Widerstand oder aber die spezifische (!) elektrische Leitfähigkeit gemeint. Durch den Zusatz "spezifisch" spielt nämlich die Geometrie / Abmessung / Länge der Fluidprobe keine Rolle mehr.
Deshalb steckt in den Angaben mit dem Zusatz "spezifisch" auch stets der Geometriefaktor mit in der Einheit (Ohm pro m bzw. 1/Ohm pro m). Die elektrische Eigenschaft (und mithin auch die spez. elektr. Eigenschaft) eines Mediums kann man nun mit zwei Begriffen definieren, die beide letztlich das gleiche meinen: Entweder man spreche vom elektrischen Widerstand in Ohm (bzw. Ohm/m beim spez. elektr. Widerstand) oder man spreche von der elektrischen Leitfähigkeit, - was nichts anderes ist als der Kehrwert des Widerstands !! D.h. je grösser der elektr. Widerstand eines Materials desto kleiner ist seine elektr. Leitfähigkeit u. umgekehrt. Für uns steht eigentlich die spez. elektr. Leitfähigkeit im Vordergrund (also der Kehrwert des spez. elektr. Widerstands) und das wäre in der Einheit "1/ (Ohm * m)". Die Grösse "1/Ohm" nennt man auch Siems "S"; daher die Einheit "nS/m", - wobei das "n" für "nano" steht, d.h. für 1/Milliardstel = 10^-9